Mit Air France flogen wir über Paris nach Mahe, Hauptinsel des seit 1976 unabhängigen Staates der Seychellen. Zumindest Brigitte, Kathrin, Martin und Regine taten dies. Der Zubringerflug ebenfalls mit Air France ab Stuttgart hatte für Doro, Jürgen und Thomas aber derart Verspätung, dass wir in Paris landeten, als das Flugzeug nach Mahe gerade abhob! Für uns begann der Traumurlaub einen Tag verspätet - dann mit einem Direktflug Frankfurt-Mahe.
Beim Transfer zur Basis bei Angel Fish, konnten wir einige Zerstörungen durch den Tsunami von Weihnachten 2004 sehen. Die Flotte von VPM Best Sail war aber weitgehend unbeschädigt geblieben. Das Basis-Personal war sehr freundlich und hilfsbereit und wir konnten die gecharterte Gib'Sea 43 'Zitronel' schnell übernehmen. Von einem kleineren Schaden abgesehen (siehe unten) war sie uns ein treuer Begleiter (da haben wir schon anderes von den Seychellen gehört) und erwies sich als praktisch ideal auf den 202 Seemeilen für unsere 7köpfige Crew.
Ebenso ist der Zeitraum März-April absolut ideal, um die Seychellen mit einem Einrumpf-Boot zu durchsegeln. In dieser Zeit wechselt der NW- auf den SO-Monsun. So ist die in diesem Revier permanent vorhandene Dünung wenig ausgepägt und wir fanden praktisch überall ausreichend ruhige Ankerplätze ohne schlaftötende Schaukelei. Auch das Anlanden mit dem Dinki, in dem fürs Chartern viel günstigeren Zeitraum Juli - Dezember bei mancherorts gut 2m (!!) Dünung ein echtes Abenteuer, war meistens völlig stressfrei. Schließlich hatten wir auch noch mit dem Wetter großes Glück. Obwohl man eigentlich täglich mit Niederschlägen rechnen muss, erlebten wir in den 15 Tagen nur dreimal einen kurzen tropischen 'Guss' und eine Nacht gab es starke Gewitter.