Am Spätnachmittag fuhren wir weiter nach 'Vaitape' und legten kurz an, um einzukaufen. Dann fuhren wir weiter zum berühmten 'Bora Bora Yacht Club' und machten bei bereits einbrechender Dunkelheit an einer Mooring-Boje fest. Im Yacht Club ließen wir uns von feinen Sun-Downern verwöhnen. Bestens gelaunt, auf 'Bora Bora' am Höhepunkt einer jeden Südsee-Reise angekommen, kehrten wir an Bord zurück, wo die Köche wieder ein leckeres Abendessen zauberten.
Donnerstag 2. August
Zunächst wollten wir ja einige Tage auf Bora Bora bleiben. Für Sonntag war jedoch ein polynesisches Buffet angekündigt. So segelten wir gleich weiter nach 'Maupiti', um dann rechtzeitig wieder zurückkehren zu können. Bei meist wenig Wind erreichten wir die abgelegenste Gesellschaftsinsel gegen Mittag. Landschaftlich steht 'Maupiti' 'Bora Bora' in nichts nach. Die Dimensionen sind zwar kleiner, aber gerade die Lagune ist hier noch schöner und wartet mit einer unglaublichen Abstufung von Blautönen auf. Sie ist übrigens kaum kartografiert und nur in der Fahrrinne betonnt. Verlässt man diese, muss man vorsichtig auf Sicht navigieren.
Besonders angenehm an Maupiti ist, dass der Tourismus fast völlig fehlt. Es gibt keine Hotels und nur zwei kleine Pensionen. Selbst Segler kommen nur noch wenige hierher. Nach einem genüsslichen Kaffee machten wir uns schon bald wieder zum Schnorcheln auf. Mit dem Dinghy fuhren wir zum Pass, der beidseitig von langgestreckten Motus (palmenbewachsene Sandinseln, die durch Anschwemmungen auf dem Riff entstehen) umrahmt ist. Und hier fanden wir ein wirkliches Schnorchelparadies vor!